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Die megalithischen Tempel auf Malta sind die Zeugnisse einer weit über 5000 Jahre alten Hochkultur.
Doch wer die Erbauer dieser gewaltigen Anlage sind, liegt bis heute im Dunkel der Geschichte.
Obwohl man Kunstgegenstände und auch andere Zeugnisse dieser Kultur fand, wurde kein einziger Hinweis auf den Ursprung dieser Kultur entdeckt. Nicht das geringste, was darauf schließen läßt, was für eine Art von Volk die Tempel einst errichtete.
Trotz der Tatsache, daß man nicht weiß wer diese Menschen waren, ließ sich doch einiges über diese Kultur in Erfahrung bringen.
Heute gehen die Archäologen davon aus, daß dieses Volk eine tiefe Religiösität ausübte, denn für den Bau der Tempelanlagen sollen sie gute 500 Jahre benötigt haben.
Und wie bei vielen solcher megalithischen (vom altgriechischem "Megas" = "gross" und "lithos" = "stein") Bauwerke ist es ein Rätsel, wie die meist mehr als 50 Tonnen wiegenden Megalithen bewegt und aufgerichtet wurden.
Außerdem kommt noch hinzu, daß der Tempel nach dem Verlauf der Sonne ausgerichtet wurde und auch andere astronomische Bezüge besitzt..
Wenn am Tag der Wintersonnenwende die ersten Sonnenstrahlen durch den schmalen Tempelgang fallen und das Licht über den Seitenaltar bis zum Hauptaltar gelangt, sollen die Wände früher in ein leuchtendes Orange gefärbt gewesen sein.
Wie zahlreiche ähnliche Bauwerke rund um den Erdball, so beweißt auch dieses eine außerordentliche Kenntnis der Astronomie.
Und ein Steinfragment daß man fand zeigte so auch eine Art Sternenkarte, auf der der Mond und auch die verschiedenen Sterne aufgezeichnet waren.
Ein weiteres Fundstück zeigt eine Windrose, auf der die Himmelrichtungen markiert waren.
Wie der eigentliche Ursprung dieser vergessenen Kultur ist den Archäologen auch bis heute unbekannt, welche Rolle die Sonne wirklich in ihrem religiösen Leben spielte.
Wurde sie als Gott angebetet, oder wurde anderen Göttern gehuldigt ?
Da die Ruinen durch die stark salzhaltige Luft immer mehr verfallen, wird sich wohl auch dieses Rätsel um eine untergegangene Kultur nur sehr schwer lösen lassen.
Falls es überhaupt gelingt.
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